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Die Vielfalt der Natur schmecken

Meine Erfahrungen als Mutter von drei unterschiedlichen „Essern“ zeigen mir, dass man neue Geschmacksrichtungen immer wieder langsam einbauen sollte. Rezeptidee ;-)
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Wie es in dem Buch „Komm Essen“ von Jesper Juul so toll geschrieben ist:

„Die Geschmacksknospen der Kinder müssen sich erst an neue Geschmacksrichtungen gewöhnen können.“ [1]

so ist das meiner Meinung nach auch im Alltag mit Kindern oft zu beobachten. Man sollte Kindern Zeit geben, sich an neue Geschmacksrichtungen zu gewöhnen, ihnen immer wieder die Möglichkeit anbieten neue Flocken, neue Nüsse, Körner, Saaten aber auch Obst- und Gemüsevarianten zu kosten. Man wird vermutlich oft auf Widerstand stoßen, doch sollte der Mut nicht verloren gehen, wenn es heute nicht schmeckt dann vielleicht morgen!

Kleiner TIPP: Kleine Mengen auf den Teller legen, um keine Überforderung zu bewirken. Ein zwei Bohnen auf dem Jausenbrett werden leichter akzeptiert als ein ganzer Haufen.  😉

Meine Erfahrungen als Mutter von drei unterschiedlichen „Essern“ zeigen mir, dass man neue Geschmacksrichtungen immer wieder langsam einbauen sollte.. Anfangs oft gemischt mit etwas „Altbekanntem“ werden diese dann immer schneller als „gewohntes“ Nahrungsmittel akzeptiert und einer rundum guten Nährstoffversorgung steht nichts mehr im Weg.

Kleiner TIPP: Ins Apfelmus auch mal ein zwei Karottenstücke mit rein geben. Hält auch sehr gut einige Tage im Kühlschrank. Und ist eine perfekte Kombinationsmöglichkeit zu unseren Bio-Müsliriegel Backmischungen.

Ich zitiere erneut aus dem Buch von Jesper Juul: „Kinder werden von Neugier angetrieben. Sie wollen mehr wissen. Sie müssen mehr wissen dürfen. Deshalb ist es nicht nur wichtig, es ist beinahe ein Menschenrecht, dass Kindern Essen präsentiert wird, das nicht nur ihr Bedürfnis nach Nahrung erfüllt, sondern auch ihre Neugier stillen kann. Und neue Lust weckt, mehr zu entdecken“ [2]

Kinder, die diese Geschmacks- und Sinneserlebnisse haben, bewahren sie für immer in ihrem Gedächtnis. Man darf nicht erwarten, sie würden mit ihren vier oder sechs Jahren bereits ein Bewusstsein für Zutaten und Qualität entwickeln und hielten sich künftig von minderwertigen Produkten fern. Doch auf lange Sicht werden diese Sinneseindrücke zu wichtigen Begleitern in ihrem Leben. [3]

Anbei ein leckeres und einfaches Rezept um die Lebensmittelvielfalt in deinem Haushalt zu steigern.

KOSTbar Tsatsiki

Chinakohl und Gurke
Chinakohl und Gurke klein schneiden
  • 250g Topfen
  • 3 EL Sauerrahm
  • 150g Naturjoghurt
  • 1 Gurke
  • etwas Knoblauch
  • Salz, Dill

Topfen, Sauerrahm und Joghurt vermischen, klein geschnittene Gurkenstücke, etwas Knoblauch (geschnitten, gepresst) Salz und Dill nach Geschmack dazu geben und . . .

. . . Lebensmittelvielfalt steigern mit:

  • Chinakohl (Innenteile)
  • Sprossen aus dem Sprossenglas

Nach Belieben Chinakohlstücke und/oder Sprossen klein schneiden und in das Tsatsiki mischen. Fertig ist dein KOSTbares Tsatsiki mit mehr Lebensmittelvielfalt. Dazu leckeres Vollkorn-Pita Brot servieren 😉

Dinkelvollkorn Pita Brot mit KOSTbarem Tsatsiki
Dinkelvollkorn Pita Brot mit KOSTbarem Tsatsiki

GESUND und LECKER ist kein Widerspruch!

[1] Jesper Juul, ESSEN KOMMEN Familientisch – Familienglück, Seite 36, BELTZ Verlag, 2017 [2] Jesper Juul, ESSEN KOMMEN Familientisch – Familienglück, Seite 73, BELTZ Verlag, 2017 [3] Jesper Juul, ESSEN KOMMEN Familientisch – Familienglück, Seite 73, BELTZ Verlag, 2017